Von Bienen und Wölfen

20. November 2007 von Kubi

Reißschwenks sind Aua für die Oogen!
Zur Erläuterung: Ein Reißschwenk ist eine besondere Variante des Kamera-Schwenks, die keine Wahrnehmung der überschwenkten Objekte erlaubt.

Doch weshalb erwähne ich das?
Nach langer Überredung wurde ich vergangenen Freitag ins Kino genötigt. Und zwar in Beowulf. Dit is der neueste Streifen mit Angelina J., Anthony H. und John M..

Bei der Freitag Abend Recherche stellte ich fest, dass der Film wohl der erste oder zweite Spielfilm seiner Art ist. Das Besondere- er läuft auch in einer Drei D Variante! Juup, also man setzt eine Brille auf - und das Schwert des Helden ist zum Greifen nah.

Das ist sehr cool. Zum Beispiel wenn Grendel - ein böses Monster, halb Alien, halb Muttersöhnchen - einem virtuell auf die Hose sabbert.

Auch die restlichen Monster im Film sind gut animiert. Im Gegensatz zu den Menschen!
Die Schauspieler wurden eingescannt und digital nachbearbeitet. Dadurch wirken die Menschen wie hölzerne Computerspielfiguren. Gerade die Gesichter sind sehr leblos. Schade um die teuer bezahlten Stars.

Aber wirklich anstrengend waren die Reißschwenk am Anfang des Films. Ein Reißschwenk in Drei D dreht einem den Magen um. Das brummt im Kopf und man möchte heulen. Aber vielleicht war das ja gewollt, immerhin bedeutet der Name Beowulf ja Bienenwolf. Wahrscheinlich wollte der Regisseur das alt-angelsächsische Heldenepos über Bilder die auditive Assoziationen auslösen (Brummen=Biene und Heulen= Wolf), dem Zuschauer nahe bringen.

Gesamtfazit: Eher ein Film den man mal zu Hause auf DVD gucken kann. Wer aber mal einen der ersten Drei D Spielfilme gucken will, der kann hier sehen wo es im Kino in Zukunft hingeht.

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